Infos und Zahlen zur Organspende



Organspende Gut zu Wissen!

 

Auf dem Organspendeausweis können Sie auch Ihr "Nein" dokumentieren.

Auch wenn Sie gegen die Entnahme von Organen sind, ist es wichtig einen Ausweis zu besitzen. Auf dem sollten Sie Ihr ausdrückliches "Nein" zur Organspende dokumentiert haben. Dies ist vor allem beim Aufenthalt in Ländern, in denen die Widerspruchsregelung gültig ist, sinnvoll.

 

Ohne Organspendeausweis Überlassen Sie die Entscheidung Ihren Angehörigen.

Wenn Sie Ihren Standpunkt zur Organspende nicht ausdrücklich dokumentiert haben, werden Ihre nächsten Angehörigen im Fall Ihres Hirntodes über eine Entnahme Ihrer Organe oder Gewebe entscheiden müssen. Wichtig: Auf dem Organspendeausweis können Sie aber auch eine Person Ihres Vertrauens benennen, die gegebenenfalls für Sie entscheiden soll.

 

Es gibt keine Altersbegrenzung für die Organspende.

Es gibt keine feste Altersgrenze nach oben. Nicht das kalendarische, sondern das biologische Alter, also der allgemeine Gesundheitszustand, des Organspenders ist entscheidend. Bereits ab dem Alter von 16 Jahren kann man einen Ausweis ausfüllen und so seine Bereitschaft zur Organspende erklären. Die Zustimmung der Erziehungsberechtigten ist nicht erforderlich.

 

Ihr "Ja" zur Organspende ist ohne Arztbesuch und Registrierung möglich.

Bevor Sie sich für die Organspende entscheiden, brauchen Sie sich weder vom Arzt untersuchen zu lassen, noch müssen Sie sich an irgendeiner Stelle anmelden oder registrieren lassen. Das Mitführen des ausgefüllten und unterschriebenen Ausweises, am besten bei Ihren Papieren, ist ausreichend.

 


Weiterführende Links

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Onlineaktionen zum Tag der Organspende

Rückblick Tag der Organspende 2019 - 246 Menschen tragen dank Onlineaktion der saarländischen Webseite Spektrum Dialyse zum Tag der Organspende nun einen Organspendeausweis.

 

Bei der siebten Onlineaktion zum Tag der Organspende hatte sich die saarländische Webseite Spektrum Dialyse mit bemüht, möglichst viele Menschen auf die Thematik der Organspende aufmerksam zu machen. 107.000 Menschen (131.000 - 2018) konnten online mit dem Gedanken zur Organspende, in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, WhatsApp) erreicht werden.


In 16 Stunden wurde infolgedessen 5680 (7.744 - 2018) über die Homepage die Information zur Organspende abgerufen. 1231-mal (1639-2018) wurde der Organspendeausweis im Anschluss downgeloadet. Vermutet man, dass 20 % der User ihn ausdrucken und ausfüllen, tragen zukünftig ca. 246 (328-2018) Menschen mehr einen Organspendeausweis mit sich. Ein Organspender kann bis zu sieben Leben retten!


Zugleich ist es zusammen mit der Saarbrücker Kirche im Vorfeld des Tages der Organspende in den Fürbitten gelungen, den Gedanken der Organspende zu übermitteln.


In den Foren konnte man folgende Diskussionsbeiträge verfolgen.

  • „Bin Organ- Blut- und Knochenmarkspenderin. Und meiner Meinung nach sollten die diesich so stolz verweigern grundsätzlich bei Bedarf KEIN Organ bekommen, auch wenn das bedeutet, dass sie daran sterben müssen. Konsequent bis in den Tod sozusagen.“
  •  „Ich habe seit 20 Jahren einen Organspendeausweis.“
  • „Bin betont und bewusst Organspender Thema abgeschlossen.“
  • „Ärzte erklären Patienten oft fälschlich für Hirntot.“
  • Ich habe seit 11 Jahren einen Ausweis und bin verdammt stolz drauf… Ich hatte nebenbeierwähnt einen sehr schweren Verkehrsunfall, bei dem ich zwischenzeitlich sogar ein "guter Spender" geworden wäre und was ist passiert? Richtig… Die Ärzte haben mein Leben gerettet.“
  • „Solange ich nicht eingrenzen kann für wen meine Organe gespendet werden sollen, bin ich leider raus. - Kann es nicht verantworten eine Niere oder sonst was zu spenden und
    damit das Leben eines Verbrechers, Terroristen oder sonst was in der Art zu verlängern.“
  • „Ich darf leider nicht spenden da ich Krebs hatte und daher leide ausscheide.“
  • „Bin auch schon seit 40 Jahren Organ- und Blutspender. Ich bin allerdings in einem gesetzten Alter, da kann ich mir nicht vorstellen, dass die alten Teile noch brauchbar sind
    und Verwendung finden.“
  • „Nein danke. Weder Organspender noch würde ich mir ein Fremdorgan einsetzen lassen!“
  • „Bitte respektieren Sie auch andere Meinungen! Jeder darf selbst über seinen Körper bestimmen. Und wenn man nicht spenden möchte und sich keine annimmt, ist das vollkommen in Ordnung!“

Am heimischen Computer per Mausklick seine Entscheidung zum Thema Organspende zu treffen, ist ein Weg, der immer öfter genutzt wird. In Gegenüberstellung, zur persönlichen Ansprache an einem Infostand, wo die Passanten nicht ablehnen wollen, ist man im Netz ganz freiwillig unterwegs. So ist die Resonanz online, ohne versteckten Zwang, höher zu bewerten. Im Jahre 2019 ist das Interesse an der Onlineaktion jedoch rückläufig. Hierfür gibt es verschiedene Gründe (schönes Wetter), die an diesem Tag vom heimischen Computer wegführten.


Laut "Deutsche Stiftung Organtransplantation" wurden von Januar bis Mitte April in der Region Mitte (Rheinland Pfalz, Hessen, Saarland) 28 Organspender gemeldet. 2018 waren es im gleichen Zeitraum 38. Dies zeigt deutlich, dass für die Betroffene noch keiner Verbesserung der Situation erreicht werden konnte. So sollte man kleine Schwankungen ins Positive nicht immer als Trendwende bejubeln. Der Weg Strukturen der Verbesserung aufzubauen sind mühsam. Der Anfang wurde mit Gesetzesänderungen und der Diskussion um die Widerspruchslösung von Gesundheitsminister Jens Span in die Wege geleitet. Bis jedoch dauerhafte und erfolgreiche Veränderungen erkennbar werden, werden noch Jahre verstreichen. Eine Tragödie für die Patienten auf der Warteliste!


Rückblich Tag der Organspende 2018 - 328 Menschen tragen dank Onlineaktion der saarländischen Webseite Spektrum Dialyse zum Tag der Organspende einen Organspendeausweis.

 

Bei der sechsten Onlineaktion zum Tag der Organspende hatte sich die  saarländische Webseite Spektrum Dialyse mit bemüht, möglichst viele Menschen auf die Thematik der Organspende aufmerksam zu machen. Ca. 131.000 Menschen konnten online mit dem Gedanken zur Organspende, in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, WhatsApp) erreicht werden. In 16 Stunden wurde infolgedessen 7.744 über die Homepage die Information zur Organspende abgerufen. 1639-mal wurde der Organspendeausweis im Anschluss downgeloadet. Vermutet man, dass 20 % der User ihn ausdrucken und ausfüllen, tragen zukünftig ca. 328 Menschen mehr einen Organspendeausweis mit sich. Ein Organspender kann bis zu sieben Leben retten!

 

Zugleich ist es zusammen mit der Saarbrücker Kirche in den Fürbitten gelungen, den Gedanken der Organspende zu übermitteln und dabei 100 Organspendenausweise zusätzlich zu verteilen. Diese muss man noch im  geringen Maß den 328 zurechnen.

 

Am heimischen Computer per Mausklick seine Entscheidung zum Thema Organspende treffen, ist der Weg der Zukunft. Immer häufiger wird die Onlineinformation zum Thema genutzt.

 

Laut "Deutsche Stiftung Organtransplantation" wurden bis Ende April im Saarland bereits sieben Organspender gemeldet, 23 Organe wurden dabei erfolgreich transplantiert. 2017 waren es im gleichen Zeitraum nur fünf Menschen. Im ersten Quartal 2016 waren es nur vier Spender. Das Saarland sticht so im Bundesvergleich deutlich in der Entwicklung hervor! Hierfür engagieren sich neben der Selbsthilfe und dem Transplantationszentrum der Uniklinik Homburg aktiv zahlreiche Menschen in allen Bereichen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums warten im Saarland derzeit rund 100 Menschen auf eine Organspende.


Rückblick Tag der Organspende 2017 -  388 neue Menschen tragen dank Onlineaktion der saarländischen Webseite Spektrum Dialyse einen Organspendeausweis.

 

Bei der vierten Onlineaktion zum Tag der Organspende hatte sich die  saarländische Webseite Spektrum Dialyse mit bemüht, möglichst viele Menschen auf die Thematik der Organspende aufmerksam zu machen. Ca. 180.000 Menschen konnten online mit dem Gedanken zur Organspende, in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, WhatsApp) erreicht werden. In 16 Stunden wurde infolgedessen 10.724 über die Homepage die Information zur Organspende abgerufen. 1823-mal wurde der Organspendeausweis im Anschluss downgeloadet. Vermutet man, dass 20 % der User ihn ausdrucken und ausfüllen, haben zukünftig ca. 364 Menschen mehr einen Organspendeausweis. Ein Organspender kann bis zu sieben Leben retten!

 

Zugleich ist es zusammen mit der Saarbrücker Kirche in den Fürbitten gelungen, den Gedanken der Organspende zu übermitteln und dabei 120 Organspendenausweise zusätzlich zu verteilen. Diese muss man noch im  geringen Maß den 364 zurechnen.

 

Am heimischen Computer per Mausklick seine Entscheidung zum Thema Organspende treffen, ist der Weg der Zukunft. Immer häufiger wird die Onlineinformation zum Thema genutzt.

 

Laut "Deutsche Stiftung Organtransplantation" wurden in den ersten drei Monaten 2017 fünf Menschen nach ihrem Tod im Saarland Organe entnommen. Im ersten Quartal 2016 waren es vier Spender. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums warten im Saarland rund 110 Menschen auf eine Organspende.


Rückblick Tag der Organspende 2016  - 260 neue Organspender bei dritter Onlineaktion.

 

In Deutschland stehen über 81 Prozent der Menschen einer Organspende positiv gegenüber, allerdings hat erst ein Drittel der Bevölkerung einen Ausweis ausgefüllt. Im Saarland gab es, laut saarländischem Gesundheitsministerium, 2015 lediglich 52 Transplantationen, während aktuell 150 Menschen auf ein Spenderorgan warten. Der jährliche Tag der Organspende soll die Bevölkerung daran erinnern, ihre persönliche Entscheidung zum Thema Organspende zu treffen. Sodass mehreren Menschen geholfen werden kann.

 

Mit der dritten Onlineaktion zum Tag der Organspende hatte sich Spektrum Dialyse mit bemüht, möglichst vielen Menschen die Thematik in Erinnerung zu rufen. 44.857 Menschen konnten online mit dem Gedanken zur Organspende, in den sozialen Netzwerken, erreicht werden. In 24 Stunden wurde der Organspendeausweis infolgedessen 8108 über die Homepage angeklickt. 1314-mal wurde er im Anschluss downgeloadet. Vermutet man, dass 20 % der User ihn ausfüllen und ausdrucken, haben jetzt ca. 260 Menschen mehr, einen Organspendeausweis. Ein Organspender kann bis zu sieben Leben retten!

 

Gewiss fehlt bei Onlineaktionen die persönliche Ansprache. Offene Fragen können, jedoch bei Notwendigkeit vom kostenlosen "Infotelefon Organspende Tel: 0800 - 90 40 400" in persönlicher Beratung, beantwortet werden.

 

Am heimischen Computer, per Mausklick, seine Entscheidung zum Thema Organspende mit  "JA oder Nein" zu beantworten, ist wohl auch bei der Thematik, die Zukunft.

 

Mit etwas Kreativität sollte es möglich sein, die persönlichen Schicksale der über 10.000 Patienten auf der Warteliste auch online, speziell in den sozialen Netzwerken, zu transportieren. Sodass die Betroffenen im Internet, am persönlichen Beispielen aufzeigen können, warum Organspende "Richtig, Wichtig und Lebenswichtig" ist!

 

Durch die ehrenamtliche Arbeit zweier saarländischer Studentinnen, Nadine Heuer und Anna Schnur, wurde dank eines Plakates, die diesjährige Onlineaktion optisch unterstützt.


Rückblick Tag der Organspende 2014 - Erste Onlineaktion von Spektrum Dialyse

Die Themenstellung der Organspende ist eine Herzensangelegenheit von Spektrum Dialyse. So hat das Thema auch immer einen festen Platz in der Arbeit. Bei der ersten Onlineaktionen zum Thema über soziale Netzwerke, wurden  fast 30.000 Menschen mit der Botschaft der Organspende erreicht. 2876 Downloads des Organspendeausweises wurden gezählt.


Online-Plakataktionen von Spektrum Dialyse