Leben mit einer Nierenerkrankung


Liebe Besucher meiner Homepage,

mein Name ist Martin Müller, ich bin 48 Jahre alt und überlebe seit 1979, mit Unterbrechung zweier Nierentransplantationen, Dank der Dialysebehandlung. Die Behandlung ist ein Eingriff in unser Leben, die sich nicht nur auf die Therapie im Dialysezentrum beschränkt. Da die sogenannte maschinelle Blutwäsche nur 10% der normalen Nierenfunktion ersetzt, müssen wir  uns an zahlreiche Regeln bei der Ernährung, im medizinischen wie im sozialen Bereich halten. Denn die Giftstoffe und Flüssigkeiten, die normal mit dem Urin ausgeschieden werden, verbleiben in unserem Körper. Das kann, wenn wir uns nicht an die Vorgaben halten, Zusatzerkrankungen auslösen und auch schnell zu unserem Tod führen. Die chronischen Nierenerkrankung besitzt auch Auswirkungen  auf unserer Berufs- und Familienleben. Das ganze Spektrum führt zu einer Vielzahl von Fragen. Fragen, die  Ärzten nicht alle beantwortet können. Der Austausch mit Betroffenen in gleicher Situation, kann dabei aber sehr hilfreichsein. Meine Seite bietet daher viele Informationen   und vermittelt ein Stück meiner Erfahrungen aus 42 Jahren Nierenerkrankung. Wenn Sie Fragen zu bestimmten Themen der Erkrankung haben, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden. Leben mit der Dialysebehandlung bedeutet nicht das Ende jeder Lebensfreude und Lebensplanung! Der Anfang ist  manchmal schwer, wenn Sie aber Ihre Krankheit akzeptieren, ist es möglich  gut damit zu leben!         Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Informationen meiner Seite, auf ihrem persönlichen Weg, hilfreich unterstützen können!

 

Martin Müller



Am 04.02.2021 Webinar zum Thema Selbstpunktion

Am 04.02. von 19:00 - 21:15 Uhr halte ich einen Webvortrag zum Thema Selbstpunktion - Weltweit immer den gleichen Punkteur. Dies bedeute angstfrei zur Dialyse und weniger Stress mit dem Pflegepersonal!

Moderation Thomas Lehn

Anmldung über die Facebook-Gruppe "Nierenkrank"


Blog - "40 Jahre Dialyse"

Am 27.03.2019 hatte ich mein 40ig jähriges Dialysejubiläum. Unter der Überschrift " 40 Jahre Dialyse - es "Müllert" immer noch - Erst bekamen Sie ihn nicht groß und jetzt nicht klein!" habe ich bis 11.2020  meine sogenannte Biografie als Kind mit der Nierenerkrankung in der Kinderklinik Heidelberg verfasst. Neben den Erlebnissen erinnere ich dabei an viele Menschen, die mich auf diesem Wege begleitet haben. Ebenso erkennt man am Rande die Entwicklung der Verbalmedizin hin zur Gerätemedizin. Eine besondere Erkenntnis zeigt der Blog dahin gehend auf, welcher enormen Belastung Eltern, kranker Kinder immer wieder ausgesetzt werden. Aber auch was die kleinen Patienten immer wieder erdulden müssen.  Ich würde mich über Ihr Interesse am Blog und eventuelle Rückmeldungen sehr freuen! Das Endkapitel lautet:  „Good Bye Heidelberg - Wandel"


Statistik 2019/2020 - Jeder Organspender rettet im Schnitt drei Leben

Laut Statistik ging im vergangenen Jahr die Zahl der Organspender leicht von 955 auf 932 zurück, meldet die Deutsche Stiftung Organspende am 13.01.2020. Die Zahl der gespendeten Organe sank 2019 von 3.113 auf 2.995. Das waren nach vorläufigen Angaben von Montag 13.01., 1.524 Nieren, 726 Lebern, 329 Lungen, 324 Herzen, 87 Bauchspeicheldrüsen sowie 5 Dünndärme. Jeder Spender hat im Schnitt mehr als drei Schwerkranken eine neue Lebenschance geschenkt. Derzeit warten in Deutschland 9.400 schwerkranke Menschen auf ein Spenderorgan. 2019 haben deutschlandweit 3.192 Menschen ein Transplantat erhalten. Im Jahr zuvor waren es bundesweit 3.264. Mit nur 11,2 Spendern pro eine Million Einwohner gehört Deutschland im internationalen Vergleich laut DSO zu den absoluten Schlusslichtern. Auch bei Eurotransplant, einer Vermittlungsstelle für Organspenden, der acht EU-Staaten angeschlossen sind, hält Deutschland die Schlusslaterne und bezieht von dort mehr Spenderorgane, als es vermitteln kann. (2019 wurden im Saarland 71 Organtransplantationen durchgeführt, 23 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Organspender lag bei 18 Personen.) Von Januar bis Ende April dieses Jahres gingen bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Bestellungen für rund 2,23 Millionen Organspende­aus­weise ein. Dies entspricht  einem Anstieg von 33 Prozent gegenüber des Vorjahres. Auch die Informationsseite der BZgA zur Organspende habe eine stark erhöhte Nachfrage verzeichnet. In den Monaten zuvor gab es  im Schnitt rund 30.000 Auf­rufe monatlich, im Januar 2020 lag die Zahl bei 175.500. Immer mehr Menschen setzen sich  mit dem Thema Organspende auseinander. Die Zahl der realisierten Organspenden im ersten Quatal 2020 ist gegenüber dem Vorjahr laut DSO stand 11.04. gestiegen. Die Anzahl der Menschen, die nach ihrem Tod ihre Organe gespendet haben, ist so laut DSO um 16 Prozent auf 260 Organspender gestiegen. Das bedeutet, dass insgesamt 800 postmortal gespendete Organe im ersten Quartal für Transplantationen zur Verfügung standen, 77 Organe mehr als im Jahr 2019.



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Aktuelle Bitten von Spektrum Dialyse zur Coronaversorgung chronisch Nierenkranken an die saarländische Politik

Am 05.01.2021 hat Spektrum Dialyse mit einem Schreiben an den saarländischen Ministerpräsidenten Hans sowie Gesundheitsministerin Bachmann darum gebeten, Dialysepatienten prioritär und mit mobilen Impfteams in den Dialysezentren zentral zu impfen. Eine Antwort steht aus.


Am 21.01.2021 erfolgte die dringliche Bitte, an Gesundheitsministerin Bachmann, eine Möglichkeit für chronisch Nierenkranke (Dialysepatienten/Transplantierte) zur schaffen, sodass diese ausreichend mit kostenlosen FFP2 Masken versorgt werden. Die finanzielle Lage dieser Patientengruppe ist oft so angespannt, dass sie sich den Maskenschutz nicht leisten können. Die Gruppe der Dialysepatienten kann zudem nicht zu Hause bleiben, sondern muss drei- bis viermal die Woche zur Dialysebehandlung. Sie sind so besondere Schutzbefohlene des Gesundheitswesens in diesen Zeiten. Eine Antwort steht aus.


Zahlen der Organspenden  2020

Im Jahr 2020 haben in Deutschland 913 Menschen nach dem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Das entspricht 11,0 Spendern pro eine Million Einwohner, meldet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Damit liegen die Organspendezahlen trotz des von der Coronavirus-Pandemie geprägten Jahres in etwa auf dem Niveau von 2019 (932 Organspender; 11,2 Spender pro Million Einwohner). Im zurückliegenden Jahr konnten 2.941 hierzulande postmortal entnommene Organe durch die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) an Patienten auf den Wartelisten zugewiesen werden; nur ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor (2019: 2995 Organe). Dazu zählten 1.447 Nieren, 746 Lebern, 342 Lungen, 320 Herzen, 79 Bauchspeicheldrüsen sowie 7 Därme. Jeder der 913 Spender hat somit durchschnittlich mehr als drei schwerkranken Patienten die Chance auf ein neues Leben ermöglicht. Die Kontakte der Entnahmekrankenhäuser zur DSO haben 2020 im Vergleich zu 2019 um 2,5 Prozent weiter zugenommen und lagen bei 3.099 (2019: 3.023). In den 46 deutschen Transplantationszentren wurden im vergangenen Jahr 3.016 Organe nach postmortaler Spende übertragen, das sind 176 Organe weniger als in 2019. Ingesamt erhielten hierzulande 2.845 Empfänger ein oder mehrere Organe. Zum Vergleich: Die Zahl der Patienten, die in Deutschland Ende 2020 auf der Warteliste für eine Transplantation standen, lag bei rund 9.200. Saarland Standort der Homepage:  2020 haben insgesamt 22 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. 2019 hatte die DSO 19 Organspender im Saarland registriert. Nach den vorläufigen Zahlen wurden 65 Organe übertragen, 2019 waren es 71 Organe gewesen. Im zurückliegenden Jahr konnten den vorläufigen Zahlen zufolge 73 nach dem Tod der Spender („postmortal“) entnommene Organe aus dem Saarland der internationalen Vermittlungsstelle Eurotransplant zugewiesen werden. Laut DSO waren das mehr als 2019, wo 64 Organe aus dem Saarland weitergegeben wurden. Am häufigsten wurden Nieren gespendet, gefolgt von Lebern, Lungen, Herzen und weiteren Organen.

 

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Wechselwirkungs-Check: Wechselwirkungen von Medikamenten ermitteln

Verschreibt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen zwei oder mehr Medikamente, dann besteht die Möglichkeit, dass sich die enthaltenen Wirkstoffe gegenseitig beeinflussen. Ärzte und Apotheker sprechen dabei von "Wechselwirkungen". Verwenden sie diesen Begriff, meinen sie damit eine unerwünschte Interaktion.

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