Leben mit einer Nierenerkrankung


Liebe Besucher meiner Homepage,

mein Name ist Martin Müller, ich bin 49 Jahre alt und überlebe seit 1979, mit Unterbrechung zweier Nierentransplantationen, Dank der Dialysebehandlung. Die Behandlung ist ein Eingriff in unser Leben, die sich nicht nur auf die Therapie im Dialysezentrum beschränkt. Da die sogenannte maschinelle Blutwäsche nur 10% der normalen Nierenfunktion ersetzt, müssen wir  uns an zahlreiche Regeln bei der Ernährung, im medizinischen wie im sozialen Bereich halten. Denn die Giftstoffe und Flüssigkeiten, die normal mit dem Urin ausgeschieden werden, verbleiben in unserem Körper. Das kann, wenn wir uns nicht an die Vorgaben halten, Zusatzerkrankungen auslösen und auch schnell zu unserem Tod führen. Die chronischen Nierenerkrankung besitzt auch Auswirkungen  auf unserer Berufs- und Familienleben. Das ganze Spektrum führt zu einer Vielzahl von Fragen. Fragen, die  Ärzten nicht alle beantwortet können. Der Austausch mit Betroffenen in gleicher Situation, kann dabei aber sehr hilfreichsein. Meine Seite bietet daher viele Informationen   und vermittelt ein Stück meiner Erfahrungen aus 42 Jahren Nierenerkrankung. Wenn Sie Fragen zu bestimmten Themen der Erkrankung haben, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden. Leben mit der Dialysebehandlung bedeutet nicht das Ende jeder Lebensfreude und Lebensplanung! Der Anfang ist  manchmal schwer, wenn Sie aber Ihre Krankheit akzeptieren, ist es möglich  gut damit zu leben!         Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Informationen meiner Seite, auf ihrem persönlichen Weg, hilfreich unterstützen können!

 

Martin Müller



Trauer um Thomas Lehn

Fly Fly away - vergesst mich nicht …..

Am 06.07.2021 ist mein langjähriger Freund Thomas Lehn (Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande), im alter von 65 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Kurze schwere Krankheit nach über 51 Jahren Dialyse, klingt seltsam. Jedoch war Dialyse für Thomas, über all die Jahre sein normales Leben. Diese positive Lebenseinstellung vermittelte er vielseitig europaweit in allen Bereichen der Medizin. Weltweit  bei den Patienten. Wir kannten uns seit 1979 und seit 2003 haben wir unzählige Projekte in der Selbsthilfe mit gestaltet, entwickelt und aufgebaut. Er war  ein Visionär und großer Vordenker. Zusammen mit seiner Frau Beate setzte er unzählige Projekte um. Thomas war für  Patienten ein Freund, Berater und Vorbild. Ich bin ihm für seine langjährige und ehrliche Freundschaft für immer dankbar. Mit ihm haben wir einen außergewöhnlichen wie hilfsbereiten Menschen für immer verloren. Wir trauern aus tiefstem Herzen um Thomas Lehn, den wir als Vorbild immer im Herzen tragen und nie vergessen werden.

 

Mein aufrichtiges Beileid spreche ich seiner Frau Beate sowie Familie aus.

 

Martin G. Müller

Mit Klick auf das Bild öffnet sich das Dokument



Neuer Blog - Die wundersame Wohnraumvergrößerung - Eine Kuriosität in Saarbrücken.

Start 21.05.2019

 

Lesen Sie in diesem Blog, wie ich neben meiner Krankheit, nun auch mit meiner Wohnungsverwaltung kämpfen muss, da diese meinen Wohnraum nach über 23 Jahren unkommentiert, um 11 m² erweitert hat. Das heißt, meine Wohnung ist nach dieser Zeit für mich unbemerkt um 12 % angewachsen. Die nun beginnenden Abläufe, dass sich die Wohnungsverwaltung, weiter an den gesetzlich gültigen Mietvertrag zu halten hat, sollten auf den Blog neugierig machen. Wie man aus anderen Blogs weiß bin ich gläsern in der Darstellung. Über Reaktionen würde ich mich wie immer sehr freuen. Nachtrag 22.05.: Das Interesse/Aufrufe an diesem Blog hat mich schon am ersten Tag überrascht! Man wollte mir Geld spenden, um mich beim Anwalt beraten zu lassen. Danke hierfür! Aber ich kämpfe erst mal so weiter. Wenn das Handeln des Vermieters hier gesetzlich korrekt ist, kann man den Glauben an die Gerechtigkeit verlieren. Würden alle Vermieter gesetzlich so handeln dürfen, hätten wir ja bald eine Stadt voller Lufthäuser, den der Wohnraum wäre nur auf dem Papier entstanden. Er existiert ja nicht. Letzter Beitrag 22.06.2021


Wechselwirkungs-Check: Wechselwirkungen von Medikamenten ermitteln

Verschreibt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen zwei oder mehr Medikamente, dann besteht die Möglichkeit, dass sich die enthaltenen Wirkstoffe gegenseitig beeinflussen. Ärzte und Apotheker sprechen dabei von "Wechselwirkungen". Verwenden sie diesen Begriff, meinen sie damit eine unerwünschte Interaktion.

Mit Klick auf den Botten, verlassen Sie Spektrum Dialyse.


Neue Kolumne - Die Shunt-Situataion im Ablauf der Dialyse-Industrialisierung

Eine Gute Shunt-Erst-/und Neuanlage sowie die Versorgung und Entwicklung, ist in der Zeit der Dialyse-Industralisierung immer schwerer zu bewerkstelligen. Kliniken, die ans Dialysezentrum angebunden sind und wohin der Nephrologe überweist, sind oft zu unerfahren. Die Versorgung des Shunts am Patientenbett wird von der MFA geleistet, die sich in der Personaldrehtür befindet. Die Industrieanbieter drücken allen Ihren Stempel auf und verdrängen mehr und mehr die Privatanbieter vom Markt. Politisch ist der Dialysebereich in der Beobachtung vernachlässigt. Eine  gute Shuntqualität, Lebensader  von Patienten, liegt in Zeiten von Marktwirtschaft und  der Dialyse-Industrialisierung  nicht  nur  im  Operationssaal, wie diese Kolumne darstellt. 


Mit Klick auf das Bild öffnet sich das Dokument


Zahlen der Organspenden  2020

Im Jahr 2020 haben in Deutschland 913 Menschen nach dem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Das entspricht 11,0 Spendern pro eine Million Einwohner, meldet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Damit liegen die Organspendezahlen trotz des von der Coronavirus-Pandemie geprägten Jahres in etwa auf dem Niveau von 2019 (932 Organspender; 11,2 Spender pro Million Einwohner). Im zurückliegenden Jahr konnten 2.941 hierzulande postmortal entnommene Organe durch die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) an Patienten auf den Wartelisten zugewiesen werden; nur ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor (2019: 2995 Organe). Dazu zählten 1.447 Nieren, 746 Lebern, 342 Lungen, 320 Herzen, 79 Bauchspeicheldrüsen sowie 7 Därme. Jeder der 913 Spender hat somit durchschnittlich mehr als drei schwerkranken Patienten die Chance auf ein neues Leben ermöglicht. Die Kontakte der Entnahmekrankenhäuser zur DSO haben 2020 im Vergleich zu 2019 um 2,5 Prozent weiter zugenommen und lagen bei 3.099 (2019: 3.023). In den 46 deutschen Transplantationszentren wurden im vergangenen Jahr 3.016 Organe nach postmortaler Spende übertragen, das sind 176 Organe weniger als in 2019. Ingesamt erhielten hierzulande 2.845 Empfänger ein oder mehrere Organe. Zum Vergleich: Die Zahl der Patienten, die in Deutschland Ende 2020 auf der Warteliste für eine Transplantation standen, lag bei rund 9.200. Saarland Standort der Homepage:  2020 haben insgesamt 22 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. 2019 hatte die DSO 19 Organspender im Saarland registriert. Nach den vorläufigen Zahlen wurden 65 Organe übertragen, 2019 waren es 71 Organe gewesen. Im zurückliegenden Jahr konnten den vorläufigen Zahlen zufolge 73 nach dem Tod der Spender („postmortal“) entnommene Organe aus dem Saarland der internationalen Vermittlungsstelle Eurotransplant zugewiesen werden. Laut DSO waren das mehr als 2019, wo 64 Organe aus dem Saarland weitergegeben wurden. Am häufigsten wurden Nieren gespendet, gefolgt von Lebern, Lungen, Herzen und weiteren Organen.


Arztbefunde verstehen

Der Befunddolmetscher der "Weisse Liste" hilft Ihnen, unverständliche Begriffe aus medizinischen Befunden in Alltagssprache zu übersetzen. Das Angebot ist nicht-kommerziell und werbefrei.

Mit Klick auf den Botten, verlassen Sie Spektrum Dialyse.


Der Dialysestandard Überarbeitete Fassung vom 25.02.2020

Der Dialysestandard und Hygiene-Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Nephrologie regelt die Rahmenbedingungen und rechtlichen  Abläufe der Dialysebehandlung. Das Wissen hilft auch Patienten ihre Therapie mit allen Fakten auf Augenhöhe zu kommunizieren.