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Coronavariante Delta könnte zurückkommen

Quelle: Pharmerzeutiscgen Zeitung, 16.05.2022

 

Die Delta-Variante von SARS-CoV-2 wurde zwar von Omikron zurückgedrängt, verschwunden ist sie aber nicht. Das zeigt eine Abwasseranalyse aus Israel. Im Herbst könnte Delta eine neue Coronawelle verursachen. Im Verlauf der Coronapandemie sind schon einige neue Varianten von SARS-CoV-2 aufgetaucht, die ihre jeweiligen Vorgänger nach einer kurzen Phase der parallelen Zirkulation vollständig verdrängten. Zuletzt löste die aktuell dominierende Omikron-Variante die Delta-Variante ab. Die Dynamik dieses Prozesses untersuchten nun Forscher um Karin Yaniv von der Ben-Gurion University of the Negev in Beer-Sheva, Israel, anhand von klinischen Proben und Abwasserproben. Die Ergebnisse sind im Fachjournal »Science of The Total Environment« publiziert.

 


BA.5 legt auf niedrigem Niveau zu

Quelle: Pharmrzeutische Zeitung, 13.05.2022

 

Die seit Wochen in Deutschland stark dominierende Omikron-Subvariante BA.2 ist nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) weiter vorherrschend, während ein anderer Subtyp auf sehr niedrigem Niveau zugelegt hat. Der Anteil von BA.2 betrug nach einer Stichprobe von vorletzter Woche gut 97 Prozent, wie im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend ausgewiesen ist.  Der zuvor für die meisten Ansteckungen verantwortliche Subtyp BA.1 liegt demnach weiter bei unter zwei Prozent. Die relativ neu aufgekommenen Omikron-Sublinien BA.4 und BA.5 spielen nach den Daten bisher eine untergeordnete Rolle. Dennoch hat der Anteil von BA.5 sich in der vorletzten Woche im Vergleich zu der Woche davor auf 0,6 Prozent verdoppelt. BA.4 wird dagegen unverändert mit 0,1 Prozent gelistet. In Deutschland wird nur bei einem kleinen Teil positiver Proben das Erbgut komplett untersucht.

 

 


Immungeschwächte potentielle Quelle für SARS-CoV-2-Mutationen

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 12.05.2021

 

In einer deutsch-österreichischen Kooperation haben Martina Prelog vom Uniklinikum Würzburg und Sissy Sonnleitner von der Medizinischen Universität Innsbruck am Beispiel einer Krebs-Patientin gezeigt, wie in einer einzigen immunsupprimierten Person besorgniserregende Varianten des Corona-Virus entstehen können. Die Studie wurde jetzt im Journal Nature Communications veröffentlicht. Würzburg. Es war ein außergewöhnlicher Fall, den die Österreicherin Sissy Therese Sonnleitner von der Abteilung für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck und Leiterin der Forschungsabteilung im Labor Dr. Gernot Walder GmbH in Außervillgraten/Osttirol im vergangenen Jahr mit nach Würzburg gebracht hatte. Eine Patientin in den Sechzigern, seit 2015 an einer chronischen lymphatischen Leukämie erkrankt, infizierte sich im November 2020 mit SARS-CoV-2. Doch das durch zahlreiche Chemotherapien geschwächte Immunsystem der Patientin hat es lange Zeit nicht geschafft, das Coronavirus zu bekämpfen. Erst nach sieben Monaten konnte der Körper, gefördert durch zwei Impfungen, eine Immunantwort bilden und das Virus loswerden. Sieben Monate lang hat die Patientin das Virus ausgeschieden, und das bei relativ milden Symptomen. Das österreichisch-deutsche ForscherInnenteam wollte nun wissen, wie sich das Virus in dieser langen Infektionszeit verhalten hat.

 


Omikron - Ergebnis einer Anpassung an den Menschen

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 11.05.2022

 

Warum konnte sich die SARS-CoV-2-Variante Omikron Anfang 2022 weltweit gegenüber der bis dahin dominanten Variante Delta durchsetzen? Ein Forscherteam kann nun belegen: Es lag an der besseren Anpassung an den Menschen. Schweizer und deutsche Wissenschaftler um Dr. Tuba Barut vom Institut für Virologie und Immunologie der Universität Bern gehen in einer auf dem Preprint-Server »BioRxiv« publizierten Arbeit der Frage nach, ob die rasche Verdrängung von Delta durch Omikron auf eine erhöhte Fitness und eine bessere Übertragung zurückzuführen ist oder ob sie auf der Fähigkeit beruht, einem bereits gegen das Ursprungsvirus trainierten Immunsystem zu entkommen. Die Autoren berichten über die Ergebnisse ihrer Versuche mit einem Satz rekombinanter SARS-CoV-2-Klone, deren Vertreter sich ausschließlich im Spike-Gen unterscheiden. Alle anderen Bereiche des viralen Genoms stammen von dem ursprünglichen Wildtypvirus.

 


Booster - Viel hilft nicht zwingend viel

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 10.05.2022

 

Ob und wann eine vierte Impfung zum Schutz vor schweren Covid-19-Verläufen nötig ist, ist noch unklar. Denn zu häufiges Impfen mit dem gleichen Antigen kann die Immunantwort auch reduzieren, zeigen Erfahrungen mit Grippeimpfstoffen. Hier lohnt ein genaues Hinsehen. Viele der aktuellen Fragen zum Aufbau eines möglichst optimalen Immunschutzes vor schweren Covid-19-Verläufen sind seit Jahrzehnten Forschungs- und Diskussionsthemen in der Grippeimpfstoffliteratur. Sich an dieses Erfahrungswissen zu erinnern, fordern Dr. Mark G. Thompson vom Influenza Division der Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta, USA, und Professor, Dr. Benjamin J. Cowling vom WHO Collaborating Centre for Infectious Disease Epidemiology and Control an der University of Hong Kong, China, in einem aktuellen Kommentar, der in »The Lancet: Respiratory Medicine« erschien.

 


Sterblichkeit an COVID-19 innerhalb des ersten Jahres nach allogener Stammzelltransplantation deutlich erhöht

Quelle: Informationsdienst Wissenscaft, 04.05.2022

 

Patient:innen, die eine allogene Stammzelltransplantation erhalten haben, haben ein hohes Risiko für Infektionskrankheiten mit einem schweren und potenziell tödlichen Verlauf. Das trifft auch auf COVID-19 zu. Die vom SARS-CoV-2-Virus verursachte Erkrankung kann zu schweren Lungenentzündungen und Lungenversagen (ARDS) mit potenziell tödlichem Ausgang führen. Eine Forschungsgruppe unter Federführung der Universitätsmedizin Halle hat in einer Studie die Risikofaktoren, den Krankheitsverlauf und die Folgen einer Erkrankung an COVID-19 bei Patient:innen nach allogener Stammzelltransplantation analysiert.

 


Corona-Isolation wird gekürzt

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 03.05.2022

 

Die vorgeschriebene Isolation für Corona-Infizierte kann künftig in der Regel schon nach fünf Tagen enden - mit einem »dringend empfohlenen« negativen Test zum Abschluss. Das sehen neue Leitlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) vor. Für Beschäftigte im Gesundheitswesen soll das abschließende Freitesten verpflichtend sein. Die neuen Vorgaben zur Corona-Isolation hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagabend veröffentlicht. Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD) bekräftigte, dass die Isolation weiterhin von den Gesundheitsämtern angeordnet werden soll. Kontaktpersonen von Infizierten soll künftig noch dringend empfohlen werden, für fünf Tage Kontakte zu reduzieren.


Noch 7 Prozent ohne Coronavirus-Kontakt oder Impfung

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 03.05.2022

 

Etwa 7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland dürften laut einer Modellierung bis Ende März 2022 weder gegen SARS-CoV-2 geimpft noch mit dem Virus selbst in Kontakt gekommen sein. Das geht aus einer sogenannten Preprint-Studie von Wissenschaftlern des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor, die noch nicht von externen Fachleuten begutachtet worden ist. Die genaue Zahl variiere je nach Altersgruppe und Bundesland.

 


COVID-19: Wie Impfung und frühere Infektionen auch gegen Omikron helfen

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 02.05.2022

 

Immunzellen gegen frühere Sars-CoV-2-Varianten erkennen auch Omikron gut und können so vor schwerer Krankheit schützen / Impfung kann Immunantwort auch nach einer Infektion verbessern / Studie in Nature Microbiology veröffentlicht. Die Omikron-Variante von SARS-CoV-2 hat weltweit eine weitere große Infektionswelle verursacht. Denn auch geimpfte Personen oder solche, die sich mit einer vorherigen Virusvariante infiziert hatten, können sich mit Omikron anstecken. Trotzdem sind schwere Verläufe relativ selten. Wissenschaftler*innen des Universitätsklinikums Freiburg haben jetzt detailliert aufgeschlüsselt, wie der variantenübergreifende Schutz vor Infektion beziehungsweise schwerem Krankheitsverlauf entsteht. Ihre Ergebnisse haben die Forscher*innen am 28. April 2022 in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Microbiology veröffentlicht.

 

 


Weniger Covid-19-Todesfälle in Regionen mit hoher Durchimpfungsrate

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 29.04.2022

 

Nachdem die Pandemie langsam abzuflauen beginnt, müssen Maßnahmen zur Kontrolle der Pandemie einer Bewertung unterzogen werden. Eine der wichtigsten Maßnahmen war mit Sicherheit die Covid-19-Impfung. Wie hat die sich auf die öffentliche Gesundheit ausgewirkt? Für die USA gibt es erste Antworten. Die Pandemie hat nach zwei Jahren enorme Spuren hinterlassen. In den USA starben zwischenzeitlich mehr Menschen an Covid-19 als an der Spanischen Grippe von 1918, die bisher als die tödlichste Pandemie der jüngeren Geschichte gilt. Zudem hatte die Pandemie neben den Covid-19-bedingten Todesfällen auch indirekte Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Dies lässt sich unter anderem an der Übersterblichkeit und der verringerten Lebenserwartung ablesen. In den USA sank die Lebenserwartung von 2019 bis 2020 um 1,5 Jahre, der bisher größte Rückgang der Lebenserwartung seit dem Zweiten Weltkrieg.

 


Blutgruppen bestimmen Übertragungsrisiko mit

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 28.04.2022

 

Die Blutgruppe hat nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einen gewissen Einfluss auf das individuelle Corona-Infektionsrisiko. Studiendaten deuten nun auch auf eine  Rolle der Blutgruppe bereits bei der Übertragung des Coronavirus hin. So fand ein Forscherteam um Rachida Boukhari und Dr. Adrien Breiman von der Universität Nantes heraus, dass ein infizierter Mensch wesentlich häufiger eine andere Person im selben Haushalt ansteckt, wenn die Blutgruppen der beiden kompatibel sind. Die Erkenntnisse aus der französischen Studie wurden im Fachjournal »Frontiers in Microbiology« veröffentlicht.

 


BA.4 und BA.5 unter Beobachtung

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 28.04.2022

 

In Südafrika beobachtet ein Netzwerk von Forschern die neuen Omikron-Linien BA.4 und BA.5 genau. Sie könnten der Immunität durch überstandene Infektionen und Covid-19-Impfstoffe entkommen. Besorgniserregend ist, dass man bereits von einer fünften Welle spricht. Omikron fächert sich weiter auf. Im Fokus stehen jetzt die beiden Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5, die auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst im Blick hat. Sie stufte bereits auch die beiden neuen Varianten zusammen mit allen anderen Omikron-Subtypen als »besorgniserregend« ein.

 


Schutz bei Omikron sinkt einige Monate nach Booster

Qulle: Pharmarzeutische Zeitung, 25.04.2022

 

Der nach einer Auffrischimpfung mit der Biontech/Pfizer-Vakzine Comirnaty® zunächst hohe Schutz gegen Klinikeinweisungen und Besuche in der Notaufnahme bei Omikron verringert sich nach neuen Studiendaten bereits nach einigen Monaten. Das geht aus einer im Fachjournal »The Lancet Respiratory Medicine« veröffentlichten Untersuchung aus Südkalifornien hervor. »Covid-19-Auffrischimpfungen mit Pfizer/Biontech verbessern den Schutz gegen Omikron signifikant, obwohl dieser Schutz nach drei Monaten gegen Besuche in der Notaufnahme und sogar gegen Krankenhausaufenthalte nachzulassen scheint«, resümierte die Hauptautorin der Studie, die Epidemiologin Dr. Sara Y. Tartof vom Gesundheitskonsortium Kaiser Permanente, laut Mitteilung. Eine gewisse Wirksamkeit blieb jedoch auch dann noch erhalten.

 


Omikron fächert sich weiter auf

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 22.04.2022

 

Sie haben sperrige Bezeichnungen wie etwa BA.4 und BA.5, XD, XE, XG und XM: Das RKI listet nun einige neue SARS-CoV-2-Varianten im neuesten Wochenbericht. Mehrere der recht neuen Omikron-Sublinien und Mischvarianten seien bisher relativ selten oder gar nicht in Deutschland gefunden worden. Von der Linie BA.5 seien mit Stand 18. April insgesamt 25 Proben nachgewiesen, heißt es im Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts von Donnerstagabend. Der Anteil in einer Stichprobe betrug demnach vorletzte Woche 0,2 Prozent. Aktuellere Werte gibt es noch nicht. BA.4 sei bislang nicht nachgewiesen worden. In Deutschland wird allerdings nur bei einem kleinen Anteil der positiven Proben das Erbgut entschlüsselt.

 

 


Leitfaden zur Anwendung von Paxlovid und Co.

Quelle: 22.04.2022

 

Mittlerweile stehen neben den präventiv gegen eine Coronainfektion schützenden Impfungen auch viele Medikamente als Therapieoption bei einer Erkrankung mit Covid-19 zur Verfügung. Nun gibt es eine Übersicht über die Anwendung dieser zentral beschafften Arzneimittel, deren Bezugswege und was sonst noch zu beachten ist: Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat für medizinische Fachkreise einen entsprechenden Leitfaden mit Hinweisen bereitgestellt. Seit einiger Zeit haben Ärzte auch die Möglichkeit, monokonale Antikörper oder oral einzunehmende Medikamente zur Behandlung von Covid-19-Patienten zu verschreiben. Diese Arzneimittel, unter anderem handelt es sich dabei um Präparate namens Veklury® (Remdesivir), Ronapreve® (Casirivimab/ Imdevimab ), Paxlovid™ (Nirmatrelvir/ Ritonavir) oder Lagevrio® (Molnupiravir), werden zentral vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beschafft. Insbesondere Paxlovid und Lagevrio kommen bei Risikopatienten zum Einsatz und sollen helfen, bei diesen Patientengruppen einen schweren Covid-19-Verlauf zu verhindern.

 


Starke Empfehlung für Paxlovid bei Risikopatienten

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 22.04.2022

 

Die Covid-19-Leitlinie der Weltgesundheitsorganisation empfiehlt ab sofort, alle Corona-Infizierten mit dem höchsten Risiko für eine Krankenhauseinweisung mit Paxlovid™ zu behandeln. Zu Patienten mit dem höchstem Risiko, dass sich aus leichtem Covid-19 eine schwere Infektion entwickelt, gehören laut WHO ungeimpfte Personen, ältere Menschen sowie immunsupprimierte Patienten. Sie sollten so schnell wie möglich, wenn eine Covid-19-Erkrankung auftritt, mit der Kombination aus Nirmatrelvir und Ritonavir (Paxlovid™ von Pfizer) behandelt werden. Dabei handelt es sich um eine »starke« Empfehlung.

 


Myokarditis-Risiko nach Covid-Impfung ist gering

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 21.04.2022

 

Das Risiko für eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) nach der Corona-Impfung ist laut einer Studie aus vier nordeuropäischen Ländern gering. Das höchste, aber immer noch geringe Risiko hätten im Vergleich aller Gruppen Jugendliche und Männer zwischen 16 und 24 Jahren nach der zweiten Impfung. Das Autorenteam um Rickard Ljung vom Karolinska Institut in Stockholm hatte Daten von 23 Millionen Menschen analysiert und die Ergebnisse im Fachjournal »JAMA Cardiology« veröffentlicht. Die Forscher bezeichnen Herzmuskelentzündungen als selten in der Studienkohorte und auch unter jungen Männern.

 


Zweite Boosterung laut Experten nicht zwingend für alle

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 21.04.2022

 

Soll man sich ein viertes Mal gegen Covid-19 impfen lassen? Wie lange hält der Impfschutz? Und müssen wir für den kommenden Winter Schlimmes befürchten? Diese Fragen standen im Zentrum einer Diskussionsrunde, die vom Science Media Center für Journalisten organisiert wurde. Die PZ war dabei. Die Antworten der befragten Expertinnen und Experten waren differenziert, aber machten durchaus Mut. Zwar sind in Deutschland immer noch zu wenige Menschen ausreichend geimpft (derzeit haben 76 Prozent der Bevölkerung zwei Dosen und knapp 60 Prozent drei Dosen erhalten). Damit stehen jedoch bereits auch Millionen Menschen vor der Frage, ob sie sich ein viertes Mal impfen lassen sollen. Denn vielfach wird angenommen, dass der Impfschutz schnell nachlässt – ein Eindruck, der durch die große Zahl an Durchbruchinfektionen noch gestärkt wird.