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Letzte aktualiesierung 18.09.2020



Schnupfen gegen Covid-19? - Wie sich zirkulierende Viren gegenseitig beeinflussen
Quelle: Pharmazeutische Zeiting,, 17.09.2020
Im Herbst geht es wieder los mit der Erkältungszeit: Verschiedene Schnupfen-, aber auch Grippeviren sind dann verstärkt im Umlauf. Die Viren beeinflussen sich gegenseitig in der Verbreitung. Das kann auch den Verlauf der Covid-19-Pandemie verändern.  Es wurden schon viele Faktoren diskutiert, die einen Einfluss auf den Verlauf der Coronavirus-Pandemie haben: interpersonelle Kontakte, Hygienemaßnahmen, die Jahreszeit bis hin zur Luftfeuchtigkeit. Eines kam dabei bisher kurz, nämlich die Verbreitung anderer Viren. Es wird zunehmend klarer, dass kozirkulierende Viren sich gegenseitig beeinflussen, was als virale Interferenz bekannt ist. Sie kann sich hemmend oder verstärkend auf die Verbreitung auswirken. Was mit Blick auf die nun startende Erkältungssaison und die Coronavirus-Pandemie zu erwarten ist, versuchen Forscher derzeit zu ermitteln. Ein Team um Dr. Matthieu Domenech de Cellès vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie (MPIIB) in Berlin und Kollegen vom Institut Pasteur in Paris haben die ersten Monate der Pandemie in Europa, in denen auch noch Influenzaviren unterwegs waren, mithilfe eines mathematischen Modells untersucht. Das Ergebnis ist wenig beruhigend: Ihrer Berechnung zufolge könnte die Grippewelle die Verbreitung des Coronavirus verstärken.

Coronavirus-Pandemie - Wo stehen wir bei der Impfstoffentwicklung?
Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 11.09.2020
In welchen Phasen der klinischen Prüfung befinden sich die Impfstoffkandidaten gegen das neuartige Coronavirus? Und was weiß man inzwischen über die Verträglichkeit und Wirksamkeit einzelner Vakzinen? Einen Überblick gab Professor Dr. Theo Dingermann, PZ-Chefredakteur, beim Webcast von pharma4u und der Pharmazeutischen Zeitung.  Eines ist Dingermann auch angesichts der ergriffenen und erwiesenermaßen effektiven Maßnahmen zufolge ganz klar: »Die Pandemie nimmt erst eine entscheidende Wendung, wenn ein Impfstoff vorliegt«. Hier habe sich eine beispielhafte Entwicklung vollzogen. Weltweit arbeiteten kompetente Gruppen, hauptsächlich auch internationale Arzneimittelhersteller, engagiert an verschiedenen Technologien zur ImpfstoffentwicklungInsgesamt seien 150 verschiedene Projekte registriert, von denen sich viele bereits in Phasen der klinischen Prüfung befänden: 24 in Phase-I, 14 in Phase-II und 9 in Phase-III. Zudem gebe es drei Vakzinen, die bereits eine »gewisse Art von Zulassung« haben: das sind zum einen der Sputnik V-Impfstoff und zum anderen zwei Impfstoffe aus China. Medial sei die Impfstoffentwicklung bislang durchweg positiv begleitet worden. »Jetzt ist allerdings die Bombe eingeschlagen«, so Dingermann mit Verweis auf die aktuellen Entwicklungen des Impfstoffs von Astra-Zeneca und der Universität Oxford. Deren Phase-III-Studie mit dem Kandidaten AZD1222 musste Anfang der Woche wegen eines schweren unerwünschten Ereignisses bei einem Probanden vorerst gestoppt werden. »Unklar ist bislang, ob ein kausaler Zusammenhang mit der Impfung besteht«, betonte der Referent. Er halte das zumindest nicht für unwahrscheinlich, da es sich bei AZD1222 um einen Vektorimpfstoff handelt, der auf einem Schimpansen-Adenovirus basiert. Generell gelten Adenoviren als harmlos. Allerdings sei nicht ausgeschlossen, dass diese Vektoren – auch wenn sie inaktiviert sind– in seltenen Fällen eine solche Immunreaktion auslösen können.

Paul-Ehrlich-Institut - Studienunterbrechung ist Standardverfahren
Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 11.09.2020
Die Unterbrechung der Impfstoffstudie mit der Corona-Vakzine von Astra-Zeneca und der Universität Oxford ist laut dem deutschen Paul-Ehrlich-Institut eine Standardmaßnahme zum Schutz der Teilnehmer. Auf die in Deutschland laufenden Studien habe sie keinen Einfluss.  Die Phase-III-Studie, mit der Astra-Zeneca und die Universität Oxford die Wirksamkeit und Sicherheit des Corona-Impfstoffkandidaten AZD1222 beweisen wollen, musste vor wenigen Tagen vorübergehend gestoppt werden. Der Grund war ein schwerwiegendes Ereignis bei einer Teilnehmerin aus Großbritannien, die Symptome einer transversen Myelitis entwickelte, wie Astra-Zeneca inzwischen bestätigte.
Das in Deutschland für die Zulassung von Impfstoffen zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen stellt in einer schriftlichen Stellungnahme klar, dass es sich bei der Unterbrechung um eine Routinemaßnahme handelt: »Studienunterbrechungen stellen ein Standardverfahren im Rahmen von klinischen Prüfungen dar und dienen dem Schutz der Studienteilnehmer.« Derzeit werde untersucht, ob die beobachtete seltene neurologische Erkrankung ursächlich mit der Impfung zusammenhängt oder nur zufällig im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung auftrat. »Erst wenn diese Frage ausreichend geklärt ist, kann sinnvoll über etwaige weitere Maßnahmen entschieden werden«, heißt es in der Stellungnahme. Eine Wiederaufnahme der klinischen Prüfung sei nach Bewertung und Genehmigung durch die britische Zulassungsbehörde MHRA (Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency) möglich. Dem PEI lägen derzeit nicht ausreichend Informationen vor, um den Verdachtsfall abschließend zu beurteilen.

Covid-19 - Womöglich mildere Verläufe durch Masken
Quelle: Pharmazeutische Zeitung, 14.09.2020
Stoff- und OP-Masken schützen ihren Träger nicht immer vor einer Infektion mit SARS-CoV-2, können aber einer neuen Theorie zufolge die Menge an aufgenommenen Viruspartikeln so stark reduzieren, dass es nur zu einem milden Verlauf kommt.  Als die Pocken grassierten und es noch keinen Impfstoff gab, griffen manche Ärzte zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Sie nahmen das Sekret aus den Pusteln von genesenen Pockenpatienten und brachten es Gesunden über kleine Ritzen in die Haut ein. Ziel dieser Prozedur, die in Anlehnung an den lateinischen Namen der Pocken, Variola, als Variolation bezeichnet wurde, war es, eine milde Pockenerkrankung zu provozieren – und vor allem eine daraus resultierende Immunität gegen den Erreger. Im Prinzip handelte es sich bei der Variolation um eine attenuierte Lebendimpfung, die zwar erstaunlich oft das gewünschte Resultat zeigte, aber aufgrund der Dosierungenauigkeit auch mit einem erheblichen Risiko für eine schwere Pockenerkrankung verbunden war. Aus diesem Grund wurde sie aufgegeben, als der »richtige« Pockenimpfstoff verfügbar war. Was hat nun die alte Geschichte von der Variolation mit dem Coronavirus zu tun? Sehr viel, schreiben die Infektiologin Professor Dr. Monica Gandhi und der Epidemiologe Professor Dr. George Rutherford, beide von der University of California in San Francisco, in einem Meinungsbeitrag im »New England Journal of Medicine«. Sie argumentieren, dass Mund-Nase-Bedeckungen, die mittlerweile in vielen Bereichen obligatorisch sind, die Träger zwar nicht in jedem Fall vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 schützen könnten. Die Menge an aufgenommenem Virus würde aber so stark reduziert, dass der Betreffende nur leicht an Covid-19 erkranke und anschließend – ganz im Sinne der Variolation – immun sei.

Coronavirus-Impfstoff - Phase-III-Studie angehalten

Quelle: Pharmarzeutische Zeitung, 09.09.2020

 

Die große Phase-III-Studie mit dem Coronavirus-Impfstoff von Astra-Zeneca und der Universität Oxford musste wegen einer schwerwiegenden Reaktion bei einem Probanden zunächst gestoppt werden. Unklar ist, ob das Ereignis mit der Impfung zusammenhängt. Dies muss geklärt werden, bevor die Studie fortgesetzt werden kann. Die entscheidende Phase-III-Studie, mit der Astra-Zeneca und die Universität Oxford die Wirksamkeit und Sicherheit des Corona-Impfstoffkandidaten AZD1222 beweisen wollen, musste ungeplant gestoppt werden. Grund ist der Verdacht auf eine schwerwiegende Nebenwirkung bei einem Teilnehmer in Großbritannien. Unklar ist, ob die vermeintliche Nebenwirkung tatsächlich im Zusammenhang mit der Impfung steht. Allerdings ist es absolut normal, dass bei Eintreten eines solchen Falls das sogenannte Data and Safety Monitoring Board den Fall sehr genau betrachtet und bewertet, inwieweit der Zwischenfall tatsächlich mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden kann. Über die Aussetzung der Studie hatte zuerst die Nachrichtenwebsite »STAT« berichtet. Erkrankt sei ein Proband im Vereinigten Königreich, hieß es. Ein Sprecher von Astra-Zeneca bestätigte später einen vorübergehenden Teststopp in den USA und anderen Ländern.


Wie weitreichend sind Langzeitschäden?

Quelle: Pharmazeutische Zeitung, 09.09.2020

 

Eine Nachbeobachtungsstudie aus Österreich zeigt: Einige Covid-19-Patienten leiden zwar längerfristig an Herz- und Lungenschäden, doch bessern sich diese mit der Zeit. Die Studienergebnisse wurden kürzlich auf dem internationalen Kongress der Europäischen Pneumologischen Gesellschaft (ERS) vorgestellt. »Die schlechte Nachricht ist, dass die Menschen ab Covid-19 Wochen nach der Entlassung eine Lungenschädigung zeigen; die gute Nachricht ist, dass sich die Schädigung mit der Zeit tendenziell bessert, was darauf hindeutet, dass die Lunge einen Mechanismus zur Selbstreparatur besitzt«, sagte Sabina Sahanic von der Universitätsklinik in Innsbruck in einer Pressemitteilung der Europäischen Lungenstiftung (ELF – European Lung Foundation). Forscher um Sahanic und Professor Dr. Judith Löffler-Ragg hatten insgesamt 86 Covid-19-Patienten, die ursprünglich hospitalisiert waren, über einen längeren Zeitraum nachbeobachtet, um mögliche Langzeitschäden zu entdecken. Hierfür hatte das Team die Teilnehmer jeweils sechs, zwölf und 24 Wochen nach deren Entlassung aus dem Krankenhaus untersucht, wobei neben klinischen Untersuchungen unter anderem auch Lungenfunktionstests, Computertomographie (CT)-Scans und Echokardiogramme durchgeführt wurden. Zum Zeitpunkt der ersten Nachuntersuchung hatten über die Hälfte der Patienten mindestens ein die Lunge betreffendes persistierendes Symptom; vorwiegend waren dies Atemnot (47 Prozent) und Husten (15 Prozent). CT-Scans zeigten außerdem bei 88 Prozent der Patienten Lungenschäden. Weitere sechs Wochen später hatte sich die Symptomatik teilweise verbessert: 39 Prozent der Patienten litten unter Atemnot, noch immer 15 Prozent unter Husten. Lungenschäden wurden bei noch 56 Prozent der Teilnehmer festgestellt. Die Untersuchungsergebnisse nach 24 Wochen liegen bisher nicht vor.

 



Gegen Coronaviren - Katermedizin für den Menschen
Quelle: Pharmazeutische Zeitung, 07.09.2020
Kennen Sie noch den Werbeslogan »Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch«? Vielleicht gibt es bald einen ähnlichen Spruch: »Wird die Katze gesund, nimmt`s auch der Mensch.« Ein sich in der Testung befindliches Coronavirus-Mittel für Katzen macht sich bereit, gegen Covid-19 beim Menschen getestet zu werden. Die Feline Infektiöse Peritonitis ist eine durch das Feline Coronavirus ausgelöste Infektionskrankheit, die ausschließlich Katzen befällt und tödlich verläuft. Das Prodrug GC376 beziehungsweise der aktive Metabolit GC373 sollen dahingehend entwickelt werden, diese Viruserkrankung behandeln zu können. Wie Forscher um Wayne Vuong von der University of Alberta in Edmonton in »Nature Communications« schreiben, könnten diese Proteasehemmer nicht nur dem Katzenvirus Paroli bieten. In Zellversuchen sei unter anderem auch die Replikation von SARS-CoV-2-Viren deutlich reduziert worden – und dies in nanomolekularer Konzentration. In einer Meldung der American Crystallographic Association erklärt Seniorautorin Professor Dr. Joanne Lemieux, warum diese Entdeckung keine allzu große Überraschung ist. Sie informiert, dass einige Teile des viralen Genoms in verschiedenen Untergruppen von Coronaviren hoch konserviert sind. Die Hauptprotease des Katzen-Coronavirus und jene von SARS-CoV-2 wiesen eine sehr hohe Homologie auf. Das auf Tierarzneimittel spezialisierte Unternehmen Anivive habe mittlerweile einen Antrag gestellt, Humanstudien mit GC376 bei Covid-19 starten zu dürfen. Basis dieses Antrages sind die von der Universität durchgeführten Zellversuche. 

Russischer Pandemie-Impfstoff - Klinische Daten zu Sputnik V veröffentlicht
Quelle: Pharmazeutische Zeitung, 04.09.2020
Am 11. August wurde der Vektorimpfstoff Sputnik V als erster Coronavirus-Impfstoff weltweit zugelassen – auf Grundlage von zwei Phase-I/II-Studien. Die Daten wurden nun im Fachjournal »The Lancet« veröffentlicht.  Der ImpfstoffSputnik V wurde bislang in zwei Phase-I/II-Studien mit jeweils 38 gesunden Freiwilligen auf Sicherheit und Immunogenität untersucht. Getestet wurde dabei eine gefrorene und eine gefriergetrocknete Formulierung des Impfstoffs, der zwei Komponenten hat. In Form eines Prime-Boost-Schemas wird als erstes ein Impfstoff auf Basis eines rekombinanten Adenovirus Typ 26 (rAd26) verimpft, das nach 21 Tagen von einer Vakzine auf Basis eines rekombinanten Adenovirus Typ 5 (rAd5) gefolgt wird. Beide Vektoren tragen das Gen für das Spike-Protein von SARS-CoV-2. Untersucht wurden die Nebenwirkungen und die Immunantworten 28 Tage und 42 Tage nach der ersten Dosis. Wie Forscher um Dr. Denis Logunov, stellvertretender Direktor des Zentrums für wissenschaftliche Arbeit des Gamaleya-Zentrums, das die Vakzine entwickelt hat, berichten, wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen beobachtet und die Immunantwort wird zuverlässig angeregt. Die offenen nicht randomisierten Studien wurden in zwei Krankenhäusern in Russland durchgeführt. Die Probanden, die zwischen 18 und 60 Jahre alt waren, wurden dort für insgesamt 28 Tage nach der ersten Impfung aufgenommen. Die meisten waren Zivilisten, einige gehörten auch zum Militär.

COVID-19: Meta-Analyse bestätigt Nutzen von Kortikosteroiden

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 03.09.2020

 

Eine Steroidbehandlung kann das Sterberisiko von Patienten mit schwerer COVID-19 senken. Dies kam in einer Meta-Analyse im Amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2020; DOI: 10.1001/jama.2020.17023) heraus, die auf insgesamt 7 Studien basiert, darunter 3 aktuelle Studien (JAMA 2020; DOI: 10.1001/jama.2020.16761, 17021 und 17022). Der Einsatz von Kortikosteroiden bei Infektionskrankheiten erscheint zunächst kontra­intuitiv zu sein, da die Mittel im Prinzip die Immunabwehr von Krankheitserregern abschwächen. Bei schweren Verläufen kann es jedoch zu einer überschießenden Immunreaktion kommen, die für den Moment den Patienten mehr gefährden als die Krankheitserreger.Das ist beispielsweise häufig beim akuten Atemnotsyndrom (ARDS) oder dem septischen Schock der Fall. In den letzten Jahren haben gleich 3 randomisierte klinische Studien (APROCCHSS, ADRENAL und DEXA-ARDS) gezeigt, dass eine vorübergehende Steroid­behandlung die Überlebenschancen der Patienten verbessert, wie Todd Rice von der Vanderbilt University in Nashville in einem Editorial berichtet. Dennoch seien viele Ärzte zögerlich im Einsatz der Medikamente.



Covid-19: Schwerer Verlauf trotz oder sogar wegen zu starker Immunität

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 01.09.2020

 

Das gefürchtete Lungenversagen bei schweren Verläufen von Covid-19 entsteht nicht durch eine zu schwache Immunantwort. Ganz im Gegenteil scheint eine überschießende Reaktion des Immunsystems dazu beizutragen. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsteam aus Bochum und Essen unter Leitung von Prof. Dr. Nina Babel, Leiterin des Centrums für translationale Medizin am RUB-Klinikum Marien-Hospital Herne. Das Team der Forscherinnen und Forscher aus dem Marien-Hospital Herne und der Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sowie den Kliniken für Infektiologie und Anästhesie und dem Institut für Virologie der Universitätsmedizin Essen hat spezifische Antikörper und T-Zellen im Krankheitsverlauf bei leicht und schwer erkrankten sowie später verstorbenen Covid-19-Patienten untersucht. Dabei stellten die Forscherinnen und Forscher vergleichbare Immunreaktionen fest. Sie berichten in der Zeitschrift Cell Reports Medicine vom 29. August 2020.