Pressespiegel 2019



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Letzte aktuallisierung des des Pressespiegel 19.06.2019


Labordiagnostik - Wichtige Blutwerte im Überblick

Quelle: pharmazeutische Zeitung, 18.06.2019

Blutwerte geben Hinweise darauf, wie gesund der Körper ist und können helfen, Krankheiten oder Fehlfunktionen von Organen aufzuspüren. Auch für die Beratungspraxis in der Apotheke kann es nützlich sein, verschiedene Werte und deren Zusammenspiel zu kennen.


Liquid Biopsy - Wertvolle Blutstropfen

Quelle: Pharmazeutische Zeitung, 18.06.2019

Bei der Liquid Biopsy werden Zellfragmente im Blut analysiert, um Aussagen zu bestimmten Krankheiten zu machen. Vor allem für die Krebsmedizin ist die neue Technologie von großem Interesse. Liquid Biopsy: Diesen Begriff kennt man spätestens seit dem Skandal um den ominösen Bluttest zur Brustkrebs-Früherkennung. Tatort Heidelberg: Auf einer Pressekonferenz hatten Forscher der Universitätsklinik den Bluttest als Meilenstein der Brustkrebsdiagnostik angekündigt, die Markteinführung stehe noch in diesem Jahr bevor. Das Ganze entpuppte sich dann jedoch als gewaltige Blase. Der vermeintliche Drahtzieher, dem jetzt Insiderhandel und Börsenmanipulation vorgeworfen werden, soll ein leitender Angestellter der Uniklinik sein, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Heiscreen GmbH ist. Diese Firma wurde gegründet, um den Bluttest zu vermarkten, und pikanterweise zählen auch die involvierten und gefeierten Forscher zu den Gesellschaftern.


Typ-1- und Typ-2-Diabetes Leben mit Nierenschaden in Videofilm erklärt

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 18.06.2019

In einem neuen Video der zweiten Staffel von „Diabetes kostet Lebenszeit“ spricht Sandra Schneller, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), über ihr Leben mit chronischer Niereninsuffizienz. In dieser Staffel der Reihe kommen Menschen zu Wort, die außer an Diabetes auch an Folgekrankheiten leiden. Das vierte Video mit Schneller ist jetzt online (www.diabetesde.org/lebenszeit).

Neue Zustimmungsregelung könnte teuer werden

Quelle: Ärzte Zeitung, 17.06.2019

Wie soll die Organspende künftig geregelt werden? Darüber diskutiert der Bundestag in Kürze. Zwei Modelle konkurrieren – eines davon könnte viele Millionen Euro kosten, so DSGO-Chef Rahmel.  „Es ist uns gelungen, Israel und Lettland zu überholen.“ Die Bemerkung von Dr. Axel Rahmel, dem medizinischen Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), ist weniger eine Erfolgsmeldung. Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) am Freitag in Frankfurt am Main diente sie dem DSO-Chef vielmehr als nüchterner Befund, dass Deutschland trotz eines leichten Plus’ nach wie vor zu den Schlusslichtern bei der Organspende zählt. 955 Spender gab es hierzulande im vergangenen Jahr, 11,5 Spender pro eine Million Einwohner. Spitzenreiter wie Spanien kommen auf Raten um die 40.


Manchmal geht’s auch ohne invasiven Eingriff

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 14.06.2019

 

Wann eine CT statt eines Herzkatheters zur Diagnose aussagekräftig ist. Klagt ein Patient über Schmerzen in der Brust, wird meist mithilfe eines Katheters überprüft, ob sein Herz noch ausreichend durchblutet ist. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt festgestellt: In bestimmten Fällen kann eine nicht invasive Computertomographie (CT) eine ebenso verlässliche Diagnose liefern wie eine Herzkatheter-Untersuchung – ganz ohne Eingriff in den Körper. Die Studie ist in der Fachzeitschrift The BMJ* erschienen. Ein drückender Schmerz in der Brust oder ein Gefühl der Beklemmung: Diese Symptome können auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) hinweisen, bei der der Herzmuskel durch Verengungen der Herzkranzgefäße schlecht durchblutet wird. Im schlimmsten Fall kann es dadurch zu einem lebensbedrohlichen Herzinfarkt oder einem plötzlichen Herztod kommen – daher muss die Diagnose so schnell wie möglich gestellt werden. Bisher werden Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf KHK häufig mithilfe eines Katheters untersucht, der über einen kleinen Schnitt in der Leiste oder am Arm in das Herz vorgeschoben wird. Der Vorteil der Methode ist, dass sie Diagnostik und Therapie vereint: Mit einem Herzkatheter lassen sich mögliche Verengungen der Blutgefäße sofort beheben. Dennoch ist der Eingriff nicht ohne Risiko und in 58 Prozent der 880.000 Untersuchungen pro Jahr in Deutschland muss kein Gefäß aufgeweitet werden. Ein internationales Forschungskonsortium unter Leitung der Charité konnte jetzt belegen: Bei bestimmten Patientinnen und Patienten liefert die CT, ein nicht invasives bildgebendes Verfahren, eine ebenso verlässliche Diagnose.


Mindestmengenregelung ist bei Nierentransplantation widersinnig

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 06.06.2019

 

Am 3. Juni meldete die Bertelsmann-Stiftung, dass fast 40% der Krankenhäuser die Mindestmengenregelung für schwere, planbare Operationen nicht einhalten [1], was ein hohes Medieninteresse erzeugte. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) möchte diesen Anlass nutzen, um erneut auf die Widersinnigkeit und Unzulänglichkeit der Mindestmengenregelung bei der Nierentransplantation hinzuweisen. Sie entbehrt jeder Berechtigung und führt dazu, dass Fehlanreize gesetzt werden: Quantität, nicht Qualität wird belohnt! „Es ist höchste Zeit, diese fehlerhafte Regelung aufzuheben.“ Transplantationszentren müssen jährlich mindestens 25 Nierentransplantationen durchführen. Erfüllen sie diese Vorgabe nicht, laufen sie Gefahr, dass im Folgejahr vorgenommene Nierentransplantationen nicht mehr vergütet werden, das Transplantationszentrum geschlossen wird und viele Patienten, die sich in der Vorbereitung bzw. auf der Warteliste befinden, sich plötzlich neue Ansprechpartner in einer weiter entfernten Stadt suchen müssen. Denn im Gegensatz zu „rein chirurgischen“ planbaren Eingriffen wie Hüft-OPs, Speiseröhren-OPs etc. gehören zur Nierentransplantation eine oft jahrelange Vorbereitung und eine lebenslange Nachbetreuung. Eine Transplantation lässt sich daher nicht mit solchen OPs vergleichen.